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Rossfeld Panoramastraße

Roßfeldstraße 150
83471 Berchtesgaden
Deutschland

https://de-gova.today/s/n3bAXH
5

Beschreibung

 Rosenfeld Panoramastraße

Die #mautpflichtige #Alpenstraße, die ganzjährig geöffnet ist, heißt die Roßfeldhöhenringstraße. Sie befindet sich im Landkreis Berchtesgadener Land, das zum Bayern gehört. Sie ist in der Rechtsform einer Bundesprivatstraße, die in den Berchtesgadener Alpen liegt.

Über das Roßfeld führt diese mautpflichtige Straße. Das ist der Teil der nördlichen Ausläufer des Gölls. Zwischen dem ziehenden Schellenberger Tal im Westen und dem Salzachtal im Osten befindet sich das Roßfeld. Es ist in der Nähe von Berchtesgaden, nach Marktschellenberg. Das Roßfeld wird vom Hohen Göll, das eine Höhe von 2522 m hat, im Süden überragt. Das Roßfeld schließt sich im Norden der Zinken an. Etwa 16 km lang ist die Panorama-Ringstraße. Etwa 13 % ist die Steigung dieser Panorama-Ringstraße. Die Panorama-Ringstraße stellt die höchste durchgehende Straße mit maximal 1570 m ü. NN in Deutschland dar. Auf österreichischem Staatsgebiet verläuft teils die Scheitelstrecke.

Die Lage des Rossesfeld Panoramastraße

In Südauffahrt, Nordauffahrt und Scheitelstrecke unterteilt sich der mautpflichtige Teil der Roßfeldhöhenringstraße. Über die Mautstelle Süd zum Ofnerboden führt die Südauffahrt von der Klaushöhe in Obersalzberg. Die Rossfeld Panoramastraße führt vorbei an der Unteren Ahornalm, am Eckersattel und der Enzianhütte hinauf zur Oberen Ahornalm. Dann führt sie zum Parkplatz zu Füßen des Ahornbüchsenkopfs. Der Ahornbüchsenkopf hat eine Höhe von 1604 Meter. Sie ist die höchste Erhebung des Roßfelds. Nach einem deutschen Rallyefahrer wird zwischen Unterer und Oberer Ahornalm die erste sehr scharfe Rechtskehre „Regerkurve“ genannt. Die größte Steigung weist die Roßfeldhöhenringstraße unmittelbar danach Oberer Ahornalm auf.

Die Nord- und Südauffahrt verbindet fast eben die Scheitelstrecke. Das ist am Hennenköpfl und zwischen den Parkplätzen am Ahornbüchsenkopf. Östlich des Hennenkamms verläuft dabei die Roßfeldhöhenringstraße. Des Hennenkamms markiert die Staatsgrenze und verbindet die beiden Gipfel miteinander. Auf österreichischer Seite hat der Hennenkamm die Länge von etwa 1,5 km.

In der Oberau in Höhe Wildmoos beginnt die Nordauffahrt. Die Nordauffahrt führt über die Ortsteile Gmerk, Heißbäck, Dora, Pechhäusl und Madlerlehen zur Mautstelle Nord. Von dort führt sie hinauf zum Parkplatz am Hennenköpfl über die Roßfeldalm. Der Aussichtspunkt am Roßfeldkreuz befindet sich wenige Minuten von dort. Der Aussichtspunkt am Roßfeldkreuz steht unmittelbar oberhalb der Skilifte.

Ein Teilstück der Bundesstraße 319 bis zur Klaushöhe in Obersalzberg und die Kreisstraße BGL 9 bis Oberaun schließen den Ring von der Nordauffahrt abwärts. Von dort beginnt die Südauffahrt.

Von Berchtesgaden über die B 319 erfolgt die Zufahrt zur Südauffahrt. Die maximale Steigung der B 319 beträgt etwa 26 %. Von der Unterau wird aus der Nordauffahrt erreicht. Die B 319 führt von dort hinauf in die Oberau. Hier schließt sich die Kreisstraße BGL 9 an. Über den Ortsteil Bad Dürrnberg kann man die Nordauffahrt von Hallein erreichen. Über die Gemeindestraße Wildmoos kann man auch nach dem Grenzübertritt die Nordauffahrt erreichen.

Die Entwicklung und Geschichte des Rossesfeld Panoramastraße

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Roßfeldhöhenringstraße geplant.  Es wurde die Strecke, in der die Alpenstraße ihren grandiosen Abschluss finden sollte. Diese Strecke begann von Unterau, dann kam zum Oberau, Roßfeld, Obersalzberg, Hinterbrand und sich am Königssee endete.

In 1938 Jahren begann der Bau des Teilstücks Oberau–Gmerk–Pechhäusl bis vor die heutige Mautstelle Nord. Es war gleichzeitig mit dem Bau der Kehlsteinstraße. Das Werk wurde in den Kriegsjahren fast vollendet. Nur 800 Meter trennen die gebauten Straßen, die am Oberau, Obersalzberg und am Kamm des Rossfelds waren. Den Zusammenschluss der beiden Teilstrecken übernahm das Bundesverkehrsministerium auf Initiative des damaligen Landrats Karl Theodor Jacob. Dazu gehört auch inklusive der Vollendung mehrerer Kilometer Rohbaustrecke. Das war von 1953 bis 1955 Jahren. Etwa 3.173.000 DM gab es dafür aus. Die „Bundesprivatstraße“ wurde erfunden, weil die Straße jedoch keine überörtliche Bedeutung besaß. Die Beteiligung des Bundes war dadurch eigentlich ausgeschlossen. Die Ausgaben, die nachträglich und rechtfertigt sind, sollten die Erhebung von Mautgebühren abdecken. 

Ein Staatsvertrag wurde mit der Republik Österreich geschlossen. Auf österreichischer Seite liegt die Scheitelstrecke. Die Erhaltung und Benutzung des Straßenteils auf österreichischem Staatsgebiet gestattete Österreich nach dem Vertrag der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem enthält der Vertrag zum Haftungsrecht Straßenbau- und Straßenverkehrs. Die Bundesrepublik Deutschland ist als Eigentümer auf österreichischem Hoheitsgebiet liegenden Straßengrundstücke. Das ist für die Bundesrepublik Deutschland privatrechtlich. Die Straßengrundstücke, die auf österreichischem Hoheitsgebiet liegen, sind im Grundbuch beim Bezirksgericht Hallein eingetragen.

Die Bundesprivatstraße kann seit der Fertigstellung gegen Gebühr mit privaten Kraftfahrzeugen befahren werden. Diese Straße ist kosten und es beträgt für PKW etwa 8,50 Euro, für Busse 60 Euro und für Motorräder 5 Euro. Eine Buslinie der RVO GmbH verkehrt außerdem auf der Aussichtsstraße.

Im Gegensatz zum Abschnitt der Rossfeldstraße wurde das Teilstück Hinterbrand–Königssee nicht mehr vollendet. Es sollte als Abschluss der Alpenstraße über Berchtesgaden Schleife geplant werden. Am Parkplatz Hinterbrand endet der ausgebaute Abschnitt.

Auf der Roßfeldhöhenringstraße wurde Motorsport betrieben. Die Oldtimerrennen finden noch heute regelmäßig statt. Sie sind als Erinnerung an die bekannten Roßfeldrennen.

Die Roßfeldpanoramastraße lautet die heutige Bezeichnung der Straße. Man wird auch Rossfeld nach der Rechtschreibreform geschrieben.

Der Sport an der Rossesfeld Panoramastraße

Auf dem Roßfeld werden im Winter mehrere Skilifte betrieben. Das ist zum Beispiel ein Skipendelbus von Oberau aus zum Roßfeld.

Der Berchtesgadener-Land-Rad-Marathon führte ab dem Sommer 2005 über die Roßfeldhöhenringstraße. In diesem Berchtesgadener-Land-Rad-Marathon nahm der gesamte Landkreis teil. Hier wird diese Radsportveranstaltung nicht mehr organisiert.

Die Roßfeldrennen, die auf einem Teilstück der Straße als Bergrennen bis 1970 Jahren absolviert wurden, sind legendär. Zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1965 Jahren war das Bergrennen Rossfeld 1965 Jahren der elfte Wertungslauf. In den 2010er Jahren wurde diese Tradition wieder erlebt. Von Oldtimern wurde diese Tradition absolviert.

Der Blick des Rossesfeld Panoramastraße

Eine gute Sicht ins benachbarte Österreich bietet sich von der Roßfeldhöhenringstraße. Der Blick fällt nach Norden, über Hallein bis nach Salzburg. Nach Osten fällt der Blick über das Tal der Salzach zum Tennengebirge und zu den Bergen des Salzkammerguts mit der Osterhorngruppe.

Der Untere Ahornalm befindet sich oberhalb an der Südauffahrt.

Ein etwa 500 Meter langer Lehrpfad kann zwischen den oberen Parkplätzen seit etwa 2015 Jahren begangen werden. Dieser Lehrpfad, der 500 Meter Länge hat, wird auf besondere alpine Pflanzen aufmerksam gemacht. Die Infotafeln informierten über die umliegenden Berge. Sie informieren auch über die Roßfeldrennen, die hier in den 1970er Jahren begonnen wurde.

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Arbeitszeitplan/Preise

Montag - Sonntag0:00-23:30
Time of stay
über 3 Stunden
Cost
Personen 8,50 Euro; Motorrad-Gespann inkl. Fahrer und Mitfahrer 5,00 Euro; Bus inkl. Personen: 60 Euro

Contacts

Address
Roßfeldstraße 150, Berchtesgaden 83471 , Deutschland
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