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Elbsandsteingebirge

An der Elbe 4
01814 Bad Schandau
Deutschland

https://de-gova.today/s/5Y7iGj
6

Beschreibung

Elbsandsteingebirge

Ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe in Deutschland und Tschechien ist das #Elbsandsteingebirge. Das Elbsandsteingebirge ist etwa 700 km² groß. Es Děčínský Sněžník eine Höhe von 723 Metern über dem Meeresspiegel. Als #SächsischeSchweiz wird im Allgemeinen der deutsche Teil bezeichnet. Der tschechische Teil wird als #BöhmischeSchweiz bezeichnet. Davon ist der Begriff „Sächsisch-Böhmische Schweiz“ abgeleitet.

Die geografische Lage des Elbsandsteingebirges

Beiderseits der Elbe zwischen Děčín in Nordböhmen und Pirna in Sachsen erstreckt sich das Elbsandsteingebirge. Etwa entlang einer Linie zwischen Pirna, Chřibská, Česká Kamenice, Hohnstein, Sebnitz, nach Děčín befindet sich die nördliche Grenze. Etwa dem Tal der Gottleuba zum Erzgebirgskamm folgt die südliche Begrenzung von Pirna. Sie folgt dann entlang des Jílovský potok nach Děčín.

Die Nationalparks Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz befinden sich im Elbsandsteingebirge.

Ein außerordentlicher Formenreichtum auf engstem Raum ist das Charakteristische dieses stark zerklüfteten Felsengebirges. Der ökologisch bedeutsame ständige Wechsel von Schluchten, Ebenen, Felsrevieren mit erhalten gebliebenen geschlossenen Waldbereichen und Tafelbergen ist einmalig unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Standorte hat eine enorme Artenvielfalt hervorgebracht. Diese Vielfalt der unterschiedlichen Standorte hat eigene Verhältnisse in Bezug auf Boden und Mikroklima. Von keiner anderen deutschen Mittelgebirgslandschaft wird allein die Vielfalt der vorkommenden Farne und Moose erreicht.

Im Zusammenhang mit den großräumigen Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der Oberkreide steht das Auftreten des Elbsandsteins und damit des Elbsandsteingebirges. Man spricht auf sächsischer Seite von der Elbtalkreide. Diese Elbtalkreide erstrecken sich auf einem Gebiet Pirna bis in die Sächsische Schweiz und zwischen Meißen-Oberau im Nordwesten über Dresden. Sie sind auch in Form von Plänern, Sandsteinen und weiteren Gesteinen. Sie tritt älterer Herkunft an ihrer Basis mit Grundschottern. Der südlich von Dresden isolierte Vorkommen bildet einige Erosionsrelikte. Sie befindet sich zwischen Tharandter Wald bis Siebenlehn und Reinhardtsgrimma über Dippoldiswalde. Diese eigenen Erosionsrelikte sind hauptsächlich durch Sandsteine gekennzeichnet.

Die Sandsteinablagerungen setzten sich auf böhmischer Seite fort. Sie stellen auch einen Teil der nordböhmischen Kreide dar. Aufgrund ihrer regionalgeologischen Zusammenhänge werden die Kreidesedimente des Zittauer Beckens der Nordböhmischen Kreide zugeordnet. Aus dem Kreidemeer lassen sich die Sedimentabfolgen in weiteren Landschaftsräumen Tschechiens bis nach Mähren verfolgen. Die Sächsisch-Böhmische Kreidezone bildet zusammen diese Ablagerungen. Die Elbtalkreide wird in der tschechischen Geologie als ein Ausläufer des böhmischen Kreidebeckens beschrieben.

Die Sächsische Schweiz

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen wird als Sächsische Schweiz bezeichnet. Sie liegt südöstlich von Dresden bereits der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Sächsische Schweiz ist durch bizarre Felsformen Landschaft geprägt.

Eine Reihe von Burganlagen gibt es im Gebiet der Sächsischen Schweiz. Diese Burganlagen waren zum Schutz der Handelswege errichtet worden. Die Festung Königstein und Burg Hohnstein sind davon erhalten geblieben. Nur spärliche Reste sind von anderen Anlagen geblieben.

Die Namensgebung der Sächsischen Schweiz

Im 18. Jahrhundert entstand der Name Sächsische Schweiz. In 1766 Jahren waren die beiden Schweizer Künstler Anton Graff und Adrian Zingg an die Dresdner Kunstakademie berufen worden. Durch die Veröffentlichungen von Wilhelm Leberecht Götzinger wurde die Bezeichnung „Sächsische Schweiz“ populär. Er beschrieb in seinen Büchern die Sächsische Schweiz. Anfang des 19. Jahrhunderts machte Wilhelm Leberecht Götzinger die Bezeichnung „Sächsische Schweiz“ einem weiten Publikum bekannt.  

Nationalpark der Sächsischen Schweiz

Der #NationalparkSächsischeSchweiz wurde im September 1990 geschaffen. Es wurde gebaut, um den einzigartigen naturräumlichen Charakter des Gebirges zu schützen. Zwei räumlich getrennte Gebiete umfassen die 93 km² große Fläche.

Felsklettern der Sächsischen Schweiz

Durch viele Sandsteinfelsen ist die Landschaft der Sächsischen Schweiz geprägt. Das beliebte Freizeitvergnügen des #Kletterns hat sich dadurch entwickelt.

Hier gibt es verschiedene Stiegen neben den Klettergipfeln. Die Häntzschelstiege und die Zwillingsstiege in den Affensteinen gehören zu den beliebtesten Stiegen. Dazu gehören auch: die Rotkehlchenstiege nördlich von Schmilka, die Heilige Stiege und die Rübezahlstiege.

Boofen in der Sächsischen Schweiz

Eine lange Tradition in der Sächsischen Schweiz hat sogenannte Boofe bzw. das Freiübernachten. „Boofe“ ist die Übernachtung unter einem Felsvorsprung. Um zu boofen, fahren viele Jugendliche übers Wochenende in die Sächsische Schweiz. Das falsche Benehmen Einzelner und die wachsende Zahl der Boofer sind problematisch.

Die Böhmische Schweiz

Als tschechischer Teil des Elbsandsteingebirges liegt die Böhmische Schweiz nördlich von Děčín beiderseits der Elbe. In das Lausitzer Gebirge geht östlich die Böhmische Schweiz und ins Erzgebirge geht die Böhmische Schweiz westlich über. Der hohe Schneeberg ist die höchste Erhebung. Sie ist etwa 722,8 m hoch. Seit 1972 Jahren steht das Gebiet als ChKO Labské Pískovce unter Landschaftsschutz. Der #NationalparkBöhmischeSchweiz besteht im rechtselbischen Teil seit dem Jahr 2000.

Die Namensgebung der Böhmischen Schweiz

In Anlehnung an den Namen Sächsische Schweiz des sächsischen Teils des Elbsandsteingebirges entstand im 18. Jahrhundert der Begriff Böhmische Schweiz. Die im Wesentlichen synonym verwendeten Begriffe Děčínská vrchovina existieren für die Region in Tschechien.

Die Geschichte der Böhmischen Schweiz

Eine Reihe von Burganlagen zum Schutz der Handelswege gibt es im Gebiet der Böhmischen Schweiz. Als mittelalterliche Raubnester wurden auch einige der Burgen genutzt. Es war von Deutschböhmen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bewohnt. Nach 1945 Jahren ist dieses Gebiet seit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung fast ausschließlich von Tschechen besiedelt.

Erst im 19. Jahrhundert begann im Wesentlichen die touristische Erschließung des Elbsandsteingebirges. Von der wilden Schönheit der Felsen ließen sich die Künstler der Romantik inspirieren.

Das Felsklettern in der Böhmischen Schweiz

Ins Blickfeld der Bergsteiger gerieten schließlich auch die Felsen im böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges. In 1888 Jahren wurde der erste Klettergipfel der Böhmischen Schweiz mit dem Beckstein im Prebischtorgebiet erschlossen. Die bedeutendsten Klettergipfel sind: Nonne, Großer Prebischkegel, Empornadel, Doggenturm, Wotanskegel und Kastenturm. Sie alle wurden schon vor dem Ersten Weltkrieg erst bestiegen. Die Erschließung von deutschen Kletterern aus Dresden und Tetschen-Bodenbach wurde dabei durchgeführt.

Das Gebiet wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch tschechische Kletterer systematisch erschlossen. Die deutschen Kletterer aus Dresden waren ab Mitte der 1960er Jahre maßgeblich an der weiteren Erschließung beteiligt. Eine Resterschließung der im ehemaligen Grenzsperrgebiet gelegenen Kletterziele setzte in den 1970er Jahren noch einmal ein.

Für den Bergsport traten gravierende Einschränkungen in Kraft nach der Gründung des Nationalparks Böhmische Schweiz. In allen tschechischen Nationalparks war zunächst das Klettern völlig verboten. Eine Regelung wurde später getroffen. Die Regelung erlaubt das Klettern zu bestimmten Zeiten im Jahr.

 

 

#Elbsandsteingebirge

Arbeitszeitplan/Preise

Montag - Sonntag9:00-17:00
Time of stay
über 3 Stunden
Cost
Erwachsene- 4 Euro; ermäßigt - 3 Euro; Familienkarte -8,50 Euro;Schulklassen - 1 Euro je Schüler.

Contacts

Address
An der Elbe 4, Bad Schandau 01814 , Deutschland

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