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Großer Garten Dresden

Hauptallee 10
01219 Dresden
Deutschland

https://de-gova.today/s/SvEXA9
10

Beschreibung

Der #GroßerGarten in Dresden ist heute ein Park barockes Ursprungs. Dieser große Dresdner Park wurde 1676 im Auftrag von Kurfürsten Johann Georg III. angelegt. Der Große Garten in Dresden wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals erweitert. Der Park hat einen fast rechteckigen Grundriss und umfasst eine Fläche von etwa 1,8 Quadratkilometern. Insgesamt ist der Park etwa 1900 Meter lang. Die maximale Breite beträgt etwa 950 Meter. Das wichtigste Gebäude in der Mitte des Parks ist der Sommergarten. Im Laufe seiner mehr als dreihundertjährigen Geschichte wurde der Große Garten mehrmals umgebaut.

Der Große Garten liegt etwa 1,2 Kilometer östlich des Zentrums von Dresden. Der Große Garten ist über die Burgervise mit dem Zentrum von Dresden verbunden. Generell liegt der gesamte Große Garten in Dresden im Stadtteil Altstadt II und gehört auch zum statistischen Bezirk Seevorstadt-Ost/Großer Garten. Ebenso ist der Große Garten von folgenden Stadtteilen und Quartieren umgeben (im Uhrzeigersinn von Südosten aus gezählt): Vorstadt, Seevorstadt, Striezen, Johann Stadt, Grün und Strählen. Der Große Garten wird auch von mehreren Alleen auf- und abwärts durchquert. Diese Alleen setzten sich jedoch größtenteils über die Grenzen des Großen Gartens hinaus fort. Die Hauptallee stadteinwärts endet erst vor dem Deutschen Hygiene-Museum. Auch in der Gegenrichtung führt die Hauptallee durch die Winterbergstraße. Gleichzeitig verläuft die Winterbergstraße über zwei Kilometer in gerader Linie, durch die Fetscherstraße und auch durch die Querallee. Heute ist die Winterbergstraße der Name der ehemaligen Fürstenstraße. Eine Querallee erstreckt sich außerhalb des Parks nach Westen und Osten. Die Linien dieser Querallee sind auf das Schloss gerichtet, d.h. nach außen verlängert.

So ist die Geschichte des Großen Gartens von Dresden unmittelbar mit dem Namen des Kurfürsten Johann Georg III. verbunden, der den Großen Garten 1676 tatsächlich anlegen ließ. Interessant ist, dass sich die ersten archivarischen Hinweise auf die notwendigen Grundstückskäufe beziehen, da der erste Originalplan des Hofgärtners Martin Gettler einen quadratischen Grundriss des Gartens vorsah. Nach den Plänen von Martin Gettler sollte der Garten etwa 1,9 Kilometer lang sein. In der Mitte des Gartens sollte zudem ein prächtiges Schloss stehen. Der geplante Park selbst sollte durch einen Kanal in einen äußeren und einen inneren Bereich geteilt werden. Der Kanal sollte viele Funktionen erfüllen, da er auch Teil der Gartenanlage war. Der Plan von Martin Gettler wurde jedoch nur teilweise bis 1683 umgesetzt. Eigens für den Bau des Parks wurde eine Kommission eingesetzt, die den Baufortschritt überprüfen und den Park weiter gestalten sollte. Als Ergebnis dieser Prüfungskommission wurde Johann Friedrich Kärcher mit der Neugestaltung des Gartengebäudes beauftragt. Johann Friedrich Kärcher wurde schließlich zum Chefgärtner des Großen Gartens ernannt. Das Amt des Obergärtners hatte er bis 1722 inne. Die zunehmende Erblindung Johann Friedrich Kärchers war jedoch der Grund für seine Kündigung als Obergärtner. So wurde der Bau des Parks schließlich fortgesetzt, wenn auch in etwas langsamerem Tempo. Da das Schloss selbst im Mittelpunkt des Parks stand, führte dies dazu, dass Kärcher den ursprünglichen Gartenplan schließlich überarbeitete. Der neue Gartenplan bezog sich direkt auf die französischen Vorbilder jener Zeit. Und nach dem neuen Plan sollte der Garten nicht mehr quadratisch sein, sondern eine kreuzförmige Form annehmen. Die alte diagonale Allee wurde zugunsten eines Systems von Längs- und Queralleen aufgegeben. Gleichzeitig wurde die Gartenfläche selbst verkleinert. Diese Verkleinerung der Gartenfläche führte 1692 zur Rückgabe der enteigneten Ländereien an ihre früheren Besitzer. 1693/1694 wurden nach dem Entwurf von Kärcher die sogenannten Kavaliershäuser mit acht Pavillons errichtet. Diese Häuser waren durch Mauern und Ketten miteinander verbunden. Auf diese Weise umschlossen sie den inneren Gartenbereich des Schlosses.

Heute beherbergt der Große Garten etwa 18.700 Bäume verschiedener Arten und Gattungen. Neben Bäumen beherbergt der Garten auch zahlreiche Kulturdenkmäler.  Auch das Schloss selbst gilt als eines der Meisterwerke des sächsischen Barocks. Es wurde zwischen 1678 und 1683 unter der Leitung von Johann Georg Starke und Wolf Caspar von Klengel erbaut. Das Schloss ist eines der frühesten Gebäude dieses Stils in Sachsen. Das Schlossgebäude hat einen h-förmigen Grundriss und ist dreigeschossig. Damit vereint das Schloss architektonische Einflüsse aus Frankreich und Norditalien. Ursprünglich diente es jedoch vor allem als Veranstaltungsort für höfische Feste. Später wurde der Palast oft als Museum genutzt. Infolge der Luftangriffe im Februar 1945 brannte der Palast vollständig aus. Bis heute ist das Innere des Palastes nicht vollständig restauriert worden. Heute befindet sich im ersten Stock des Schlosses eine Ausstellung von Barockskulpturen. Alle Barockskulpturen wurden aus konservatorischen Gründen von ihren ursprünglichen Plätzen entfernt. So wurden sie im Schloss durch Kopien ersetzt. Übrigens wird der Palast häufig für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.

Östlich des Schlosses befindet sich ein künstlich angelegter Schlossteich mit Springbrunnen, der von Johann Friedrich Karcher entworfen wurde. Der Teich selbst wurde jedoch erst 1715 fertiggestellt. Heute gilt der Teich als einer der ältesten Teiche Dresdens. Auch fünf der ursprünglich acht Herrenhäuser sind noch perfekt erhalten. Nur das sechste Herrenhaus befindet sich in einem baufälligen Zustand. Die von Johann Friedrich Carcher entworfenen Kavaliershäuser wurden 1693/1694 als eingeschossige Pavillons mit Mansardendach errichtet. Diese Kavaliershäuser waren meist einräumig und mit Fresken verziert.

Zwischen Palaisteich und Südallee liegt das 1719 fertiggestellte Park- oder Heckentheater. Von den vierzehn Bänken, die sich um die Bühne herum befanden, sind allerdings nur noch die Fundamente erhalten geblieben. Die beiden klassizistischen Tore am westlichen Haupteingang wurden 1814 nach einem Entwurf von Gottlob Friedrich Tormeyer errichtet. Sie wurden vom russischen Generalgouverneur Nikolai Repnin-Wolkonski in Auftrag gegeben. Nachdem die Tore zerstört worden waren, wurden sie durch Kopien ersetzt. Interessant ist auch, dass der Zoologische Garten am 9. Mai 1861 eröffnet wurde. Dieser zoologische Garten ist der viertälteste Zoo in Deutschland. Die landschaftliche Gestaltung des Zoologischen Gartens erfolgte nach dem Plan von Peter Joseph Lennes. Heute erstreckt sich der Zoo über eine Fläche von 13 Hektar und beherbergt etwa 1.100 Tiere, das sind rund 200 Arten.

Der Botanische Garten besteht seit fast 1820 Jahren. Seit 1893 befindet sich der Botanische Garten auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde in der nordwestlichen Ecke des Großen Gartens. Damals beherbergte der Botanische Garten etwa 5750 Pflanzenarten auf einer Fläche von 3,25 Hektar. Er war der erste botanische Garten in Mitteleuropa. Die Besonderheit dieses Gartens war die Aufteilung der systematischen Sammlung in einjährige und mehrjährige Pflanzen.

In den Jahren 1954/1955 wurde das kleine Puppentheater Sonnenhäuser nach dem Entwurf des Dresdner Architekten Christ Grunicke gebaut. Dieses Puppentheater befand sich nördlich der Herkulesallee und hatte ein Fassungsvermögen von etwa 350 Plätzen. Die Freilichtbühne „Junge Garde“ wurde zwischen 1954 und 1957 gebaut. Diese Freilichtbühne wurde im neobarocken Stil erbaut. Die Freilichtbühne ist in Anlehnung an die Burg Pilnitz erbaut und fasst etwa 5000 Besucher. Der Standort dieser Freilichtbühne befindet sich im südöstlichen Teil des Gartens in einer stillgelegten Kiesgrube.

  

 

 

 

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Arbeitszeitplan/Preise

Montag - Sonntag0:00-23:30
Time of stay
über 3 Stunden

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Address
Hauptallee 10, Dresden 01219 , Deutschland

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